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Niedersächsisches Kooperations- und Bildungsprojekt

 

Ziel des Niedersächsischen Kooperations- und Bildungsprojektes (kurz: NiKo-Projekt) ist eine intensive Zusammenarbeit von Jugendhilfe, Schule und Familie.

Schwerpunkte des Projektes sind:

  •  die umfassende Förderung der gesundheitlichen Entwicklung der Kinder.     Dazu gehören Ernährungs- und Bewegungsangebote, der Umgang mit Medien, sowie Projekte zur Konflikt- und Stressbewältigung

  •  die Einrichtung  von Bildungs- und Erziehungspartnerschaften

  •  eine Verzahnung von schulischer und außerschulischer Bildung

An der Grundschule Blumensiedlung und Grundschule Marienschule zentriert sich die Arbeit zunächst auf folgende Aufgaben:

·        Gesundheitsförderung wie z.B. Bewegung, Gesunde Ernährung, Konfliktbewältigung

·         Organisation von 3 - 4 Themenabenden im Schuljahr; bei jeder Veranstaltung wird ein Referenten eingeladen und hält einen Vortrag. Anschließend haben die Eltern die Möglichkeit sich über Erziehungsfragen und Alltagsthemen auszutauschen, Kontakte knüpfen und Informationen über Einrichtungen in der Stadt zu bekommen.

Gesunde Ernährung

Obst- und Gemüsesnack

Gesunde Ernährung kann den Kindern und Eltern nicht paukt werden, gesundes Essen und Trinken müssen sie erleben, am eigenen Körper erfahren, verstehen und langfristig einüben, so dass die Kinder ihre Erfahrung eigenverantwortlich und gesundheitsorientiert gestalten. Dazu gehört der regelmäßige Verzehr von Obst und Gemüse. Jedes Kind darf so viel Obst und Gemüse naschen, wie es mag.

Zweimal im Monat bereiten Eltern einen Obst- und Gemüsesnack vor, der richtig frisch und lecker schmeckt mit saisonalen Obst wie Äpfel, Bananen, Birnen, Mandarinen, Nektarinen und Weintrauben oder Gemüse wie Karotten, Gurken, Cocktailtomaten, Kohlrabi und Paprika. Diese Schulfruchtpause wird jedes mal etwas anders gestaltet als kunterbunter Obstteller, Platten mit Gesichtern, Obstspießen,  Rohkost mit Dips, Obstsalat und als Highlight ein Pausenbuffet.

 

Die nächsten Termine für den Obst- und Gemüsesnack und andere Aktionen für Eltern und Kinder finden sie

Hier -> Download

 

Wenn Sie Interesse an einem Kurs haben, melden Sie sich bei Frau Hindriks Tel. 994987 oder janina.hindriks@nordhorn.de.

Ansprechpartnerin:

Janina Hindriks

(Dipl.- Sozialpädagin im NiKo – Projekt der Stadt Nordhorn)

Tel. 05921/8198731

oder

05921/994987

janina.hindriks@nordhorn.de

 

Die Schulhofpläne sind fertig – ab Sommer wird gebaut

 

Die Ideenwerkstatt zur Schulhofgestaltung an der Grundschule Blumensiedlung und Grundschule Marienschule, sowie die öffentliche Präsentation mit der Übergabe der Wünsche der Kinder sind nun 2 ½ Monate her.

Am Montag präsentierten die Architekten vom Hochbauamt der Stadt Nordhorn den von ihnen entwickelten Schulhofplan, in dem viele Wünsche der Kinder umgesetzt wurden.

Zunächst wurde den Kindern dieser Plan vorgestellt.

Die Kinder waren besonders begeistert von der größeren Sandfläche. Auf dieser Fläche soll der Herzenswunsch der Kinder errichtet werden, eine 3m hohe Rutsche, sowie eine Netzschaukel.  Des Weiteren soll das Klettergerüst zu einer Spinne erweitert werden und es bleibt Sandfläche zum Burgen bauen erhalten. Unter den Bäumen werden runde Sitzbänke zum Ausruhen gebaut, was sich gerade die größeren Kinder gewünscht hatten. Die neue Sandfläche ist mehr als doppelt so groß wie die alte und wird durch einen Zaun eingegrenzt.

Auf den Flächen der ehemaligen Pavillons wird ein grünes Klassenzimmer errichtet. Zunächst werden Bäume an den Seiten gepflanzt, so dass ein Schattendach entstehen kann. Der Untergrund wird mit Holzschnitzeln gestaltet. Auf dieser Fläche gibt es in den Pausen Platz zum Fangenspielen und für den Unterricht Sitzmöglichkeiten zum Lernen im Freien.

Auf den beiden Zufahrten (Stroinkstraße & Asternstraße) zum Schulhof sollen weitere Fahrradständer aufgestellt und durch eine Hecke abgegrenzt werden.

Baubeginn für die Maßnahmen ist in den Sommerferien, bis zu den Herbstferien wird die Neugestaltung des Schulhofs abgeschlossen. Viele Ideen und Wünsche der Kinder aus der Ideenwerkstatt werden umgesetzt und nun wird das Ergebnis mit Spannung erwartet.

 

 

Was tun, wenn Eltern verzweifelt sind?! 

- Wege aus der Brüllfalle -

Ab sofort wird von Nordhorner Eltern nie wieder zu den Kindern gebrüllt: „Hauen ist blöd, dass macht man nicht!“, stattdessen wird ernsthaft gesagt: „Ich will nicht, dass DU Saskia haust!“. So eine der Aussagen von Wilfried Brüning beim Elternabend am vergangenen Donnerstagabend in der Grundschule Bumensiedlung und Grundschule Marienschule. Der Medienpädagoge und Regisseur  zeigte seinen Film „Wege aus der Brüllfalle“ vor fast 100 Eltern. Eingeladen zu dieser Veranstaltung hatte der Arbeitskreis „Brückenjahr Blumensiedlung“.

Dazu gehören der Kindergarten St. Marien, der Christus - Kindergarten, der Kindergarten Sonnenwald, die Grundschule Blumensiedlung, die Grundschule Marienschule sowie die Grundschule Waldschule. Organisiert wurde der Filmabend von der NiKo-Fachkraft der Stadt Nordhorn Frau Janina Hindriks.

Mit seinem lebhaften Vortrag hat Herr Brüning die Eltern für das Thema Erziehung begeistert. Durch das comedyhafte Vorspielen von Alltagssituationen, die häufig zum Lachen anregten, demonstrierte er Familiensituationen die  in vielen Haushalten vorkommen. Anhand dieser Beispiele zeigte er Handlungsmöglichkeiten zum Lösen von Konflikten durch persönliches Erscheinen beim Kind, direkten Augenkontakt beim Kind herzustellen sowie das Verwenden von einfachen, kurzen Sätzen bei Gesprächen mit dem Kind.

 

Die Eltern sagten im Anschluss der Veranstaltung, dass es ein sehr interessantes Thema war, mit dem sie jeden Tag zu tun haben, „Wenn mein Kind nicht tut, was ich will, fang ich an zu brüllen!“, nun weiß ich wie ich stattdessen reagieren kann.

Es müssen Grenzen gesetzt und konsequent durchgehalten werden. Ein NEIN bleibt ein NEIN! Herr Brüning führte aus: „Wir sollten nur „Nein“ sagen, wenn wir es wirklich ernst meinen, und sonst lieber gleich ein „Ja“ sagen. Ein sofortiges „Ja“ ist besser als ein 10-maliges „Nein“, das nachher in ein „Ja“ umkippt. Jedes weitere „Nein“ entwertet das Vorausgegangene. Das führt beim Kind zu der Erwartungshaltung, dass das aktuelle „Nein“ noch nicht das letzte Wort ist. Solange uns unsere Kinder zu diesem Spiel zwingen, ist noch nichts entschieden, und das bedeutet: Hoffnung für die Kinder“ auf ein JA.

Er motivierte die Eltern durch Humor und klare Hinweise, dass sie zu ihrem Kind durch  persönliches Erscheinen mit Augenkontakt und Körpersprache in Konfliktsituation Kontakt herstellen können, die ihre Kinder von Ihrer Ernsthaftigkeit Ihres Anliegen überzeugen. Es wichtig, dass die Kinder ihre Eltern als Erzieher erkennen und sich erfolgreich durchsetzen. „Die Energien, die zum Erziehen unseren Erziehungsalltages benötigt werden, schlummern in uns selbst und müssen aktiviert werden bevor wir in die Brüllfalle tappen.“ so der Medienpädagoge Herr Brüning.