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Panorama

Liebe Besucher!

Ihr habt es gemerkt. Es passiert viel auf unserer Baustelle und wir sind schon auf Seite zwei angekommen. Mal sehen, wie viele Seiten es am Ende sind.

Viel Spaß beim Lesen

Eure Klasse 3b

* Ein Projekt der Klasse 3b der Grundschule Blumensiedlung - Europaschule, Nordhorn 2009/2010

 

8. September 2009

Heute kommen noch mehr Arbeiter und haben viele Zuschauer mitgebracht. Irgendwie sehen die aber merkwürdig aus und der linke Mann sieht aus wie unser Bürgermeister.

Genau! Heute wird der Baubeginn gefeiert. Mit dem "ersten Spatenstich" ist unsere Baustelle nun auch offiziell eröffnet.

9. September 2009

Schon wieder steht auf der Schlieperstraße ein riesiger Autokran. Heute wird der "Bürocontainer" gebracht. Vorsichtig hebt der Kranführer den großen Container vom Lastwagen und setzt ihn langsam auf der Baustelle ab. Hier ist Platz für die Bauarbeiter und die Baupläne. Jetzt wird nichts mehr nass und auch die Bauarbeiter können ihre Pausen im Trockenen machen wenn es mal regnet oder kalt wird.

10. September 2009

Die Gräben sind jetzt schon sehr tief und werden mit Folien ausgelegt. Hier werden später die Rohre und Leitungen hineingelegt und dann mit Beton aufgefüllt, hat uns der "Polier" erklärt. "Polier" heißt der "Chef" von den Baurabeitern der sagt, wer was machen muss.

 

Weil ab jetzt viel schweren Teile auf der Baustelle hochgehoben und bewegt werden müssen steht ab heute auf unserer Baustelle ein richtiger "Baukran". Den haben heute morgen drei Männer aufgebaut und gut abgestützt, damit er nicht umfallen kann. Hinten liegen schwere Steinplatten drauf, damit er sicher steht.

11. September 2009

Die Maurer haben mit dem Kran in alle Gräben dicke Stahlmatten gelegt. Einige sehen aus, wie große Käfige.

 

Die Maurer verbinden alle Stahlmatten mit Draht und Eisenstangen, damit nichts verrutscht.

Dieses Geflecht nennen die Fachleute "Bewehrung". Die Matten sorgen später dafür, dass der Beton später nicht auseinander bricht.

 

Heute Mittag kommt ein Lastwagen mit einer großen Maschine, die aussieht wie ein riesiger Staubsauger.

Das ist die "Betonpumpe". Der Beton wird mit Betonlastern, auf denen sich langsam eine große Trommel dreht, gebracht. Heute werden 8 Laster gebraucht. In jeden Laster passen etwa 7000 l Beton mit einem Gewicht von 15000 kg. Weil die Lastwagen nicht über die Baustelle fahren können, wird der Beton mit der Pumpe über Schläuche, die an einem langen beweglichen Arm befestigt sind, an die richtige Stelle gepumpt.

 

Die Maurer sorgen dafür, dass der Beton an die richtige Stelle kommt und gut verteilt ist. Der Betonpumpenmaschinist steuert den langen Arm der Betonpumpe mit einer "Fernsteuerung" an die richtige Stelle. Alle achten genau darauf, dass nicht zuviel aber auch nicht zu wenig Beton hineingefüllt wird.

Der Beton kann jetzt hart werden.

14. September 2009

Nach zwei Tagen ist der Beton fest und man kann darauf laufen und weiter arbeiten. Dies sind die Füße unseres neuen Gebäudes. Die nennt man "Fundamente". Auf diesen "Fundamenten" wird das neue Gebäude stehen.

15. September 2009

Die Maurer bauen die "Schalung" für die Wände auf. Das sind große Platten aus Holz oder Metall, die auf den Fundamenten aufgestellt und zusammengeschraubt werden. Wie große Backformen sehen die aus. Hier kommt heute der Beton für die ersten Wände hinein.

 

 

Die Betonpumpe und zwei Betonlaster sind wieder da. Der Beton wird jetzt wieder sorgfältig mit der Betonpumpe in die Schalung gegossen. Die Maurer müssen den Schlauch heute mit den Kran anheben, weil der Arm der Betonpumpe zu kurz ist. Langsam beginnt unser neues Gebäude aus der Erde zu wachsen.

 

Wir sind noch lange nicht fertig.

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